Jutta Allmendinger
Prof. Dr. Jutta Allmendinger

Studiendekanin, Institut für Soziologie
Ludwig-Maximilians-Universität, München

04.07.2002, Kunstgeschichte als historische Bildwissenschaft

Curriculum vitae

Berufliche Ausbildung und akademische Grade

 

1993 Habilitation (Venia für Soziologie), Freie Universität Berlin, Fachbereich Philosophie und Sozialwissenschaften I.

 

1989 Ph.D. (Sozialwissenschaften), Harvard Universität, Cambridge, MA, USA.

 

1987 M.A. (Sozialwissenschaften), Harvard Universität, Cambridge, MA, USA.

 

1983-84 Graduate Study (Soziologie, Volkswirtschaftslehre, Statistik), Universität Wisconsin, Madi-son, WI, USA.

 

1982 Diplom (Soziologie und Sozialpsychologie, Nebenfach Psychologie), Universität Mannheim.

 

 

Beruflicher Werdegang

 

1999- Lehrstuhl für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

1996-97 Fellow des Centers for Advanced Study in the Behavioral Sciences, Stanford, CA, USA.

 

1992-98 Professorin für Soziologie (C 3) an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

1991-92 Fellow der Harvard Business School, Program for Organizational Behavior, Cambridge, MA, USA.

 

1989-91 Wissenschaftliche Angestellte, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, Forschungsbereich: Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Entwicklung, Leitung: Prof. Dr. Karl Ulrich Mayer.

 

1988-89 Wissenschaftliche Angestellte, Sonderforschungsbereich 3 „Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik“, J. W. Goethe-Universität Frankfurt und Universität Mannheim, Pro-jekt „Lebensverläufe und Wohlfahrtsentwicklung“.

 

1984-88 Research Assistant an der Harvard Universität (Prof. Annemette Sørensen), am Center for Educational Sciences, Universität Wisconsin (Prof. Aage B. Sørensen; Prof. Michael Aiken).

 

 

 

1981-83 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen

(ZUMA), Mannheim. Leiterin des Projektes: Evaluation sozialwissenschaftlicher Einstel-lungsskalen.

 

 

Rufe

 

1998 Organisationssoziologie (Nachfolge Prof. Dr. Helmut Klages), Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (abgelehnt Dezember 1998).

 

1998 Soziologie (vorgezogene Nachfolge Prof. Dr. Horst-Jürgen Helle), Ludwig-Maximilians-Universität München (angenommen Januar 1999).

 

 

Wissenschaftliche Vertiefungsgebiete

 

Soziale Ungleichheit

Soziologie der Sozialpolitik

Organisationssoziologie

Bildungssoziologie

Soziologie des Lebensverlaufs

 

 

Auszeichnungen

 

1996-97 Fellow des Centers for Advanced Study in the Behavioral Sciences, Stanford, CA, USA (Ein-jähriges Stipendium).

 

1996 Preis der Münchner Universitätsgesellschaft für außergewöhnliche Leistungen in der Lehre.

 

1992 Preis der Stiftung „Mitteldeutscher Kulturrat“, Bonn, für die Arbeit „Staatskultur und Marktkultur“.

 

1991-92 Fellow der Harvard Business School, Cambridge, MA, USA (Einjähriges Stipendium).

 

1987-88 Harvard Dissertation Merit Fellowship, Cambridge, MA, USA.

 

1986 Krupp Fellowship, Center for European Studies, Cambridge, MA, USA.

 

1984-85 Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

 

1982 Auszeichnung der Diplomarbeit durch die Stiftung Rheinischer Hypothekenbanken, Mannheim.

 

 

Tätigkeit in Beiräten und Mitgliedschaften

 

2001- Mitwirkung im Ausschuss für Lehre des Wissenschaftsrats.

 

1999-02 Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

 

2000- Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsfor-schung (IAB), Nürnberg (zusammen mit Dieter Sadowski).

 

1998- Mitglied im Beratergremium des Niedrigeinkommenspanels (NIEP) des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung.

 

1997- Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Instituts für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik, Bielefeld.

 

1995-99 Mitglied des Vorstands der Sektion „Soziale Ungleichheit“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

 

1995-99 Mitglied des Konzils der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

 

1993-96 Mitglied des Beirats des Deutschen Jugendinstituts, Projekt „Schulen und Werbung“, Mün-chen.

 

1992-01 Mitglied des ALLBUS-Ausschusses am Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA), Mannheim.

 

1992-99 Mitglied des Forums „Armut in Bayern“.

 

1992- Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.

 

1985- Mitglied der American Sociological Association.

 

 

Mitarbeit in Kommissionen

 

1996 Tätigkeit in der Expertenkommission „Rentenreform 1996“ unter der Leitung des Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung Dr. Norbert Blüm.

 

1996 Tätigkeit in der Kommission „Dienstleistung 2000plus“ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie.

 

 

Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung

 

2001- Vorsitzende der Berufungskommission Gender-Studies, Ludwig-Maximilians-Universität München, Mitwirkung in zahlreichen weiteren Berufungsverfahren.

 

1999-00 Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

1998- Studiendekanin der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

1997-98 Vorsitzende des Prüfungsausschusses des Instituts für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

1995-96 Vorsitzende der Graduiertenförderungskommission der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

1994- Mitglied des Fachbereichsrats der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

1993-96 Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Soziologie, Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

1986-88 Departmental Representative, Department of Sociology, Harvard University, Cambridge, MA.

 

 

Gutachtertätigkeit

 

2003 Mitglied im Kuratorium der Körber-Stiftung

 

2000 Sachverständige der Anhörung des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur im Bayerischen Landtag.

 

1998- Berichterstatterin für die Graduiertenkollegs im Senats- und Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

 

1998-99 Mitglied der Hauptjury der Körber-Stiftung zur Vergabe des Studienpreises „Risiko“.

 

1997 Sachverständige der Anhörung der Arbeitsgruppe „Chancengleichheit für Frauen in Wissenschaft und Forschung“ des Wissenschaftsrats.

 

1997- Begutachtung von Forschungsanträgen für die Volkswagenstiftung.

 

1995 Evaluatorin des Programms „Targeted Socio-Economic Research“ der Kommission der Europäischen Union, Brüssel, Belgien.

 

1994- Wissenschaftliche Beirätin der Zeitschrift für Soziologie.

 

1992-96 Mitglied des Editorial Board der Arnold and Caroline Rose Monograph Series der American Sociological Association (Rutgers University Press).

 

1992- Regelmäßige Begutachtung von Manuskripten für folgende Zeitschriften:

American Journal of Sociology

Social Forces

Zeitschrift für Soziologie

 

1986-87 Doctoral Admissions Committee, Department of Sociology, Harvard Universität, Cambridge, MA, USA.

 

 

Drittmittelprojekte

 

Schwerpunkt: Organisationssoziologie

 

2000-2003 Berufliche Werdegänge in einer Rückversicherung

 

2002-2004 „Organisationen und geschlechtsspezifische Entlohnung“. Finanzierung: DFG im Schwer-punkt „Professionalisierung, Organisation, Geschlecht. Zur Reproduktion und Veränderung von Geschlechterverhältnissen in Prozessen sozialen Wandels“.

 

1998-2002 „Growth to Limits?“ Geschlechtersegregation in Organisationen und Arbeitsgruppen. Finan-zierung: DFG im Schwerpunkt „Professionalisierung, Organisation, Geschlecht. Zur Repro-duktion und Veränderung von Geschlechterverhältnissen in Prozessen sozialen Wandels“.

 

1997-98 Die Integration von Frauen in Organisationen im zeitlichen Verlauf. Finanzierung: DFG

(15 Monate).

 

1997-2000 Wissenschaft als Beruf. Finanzierung: Volkswagen-Stiftung (30 Monate).

 

1997-98 Berufliche Werdegänge von Frauen in der Fraunhofer-Gesellschaft. Finanzierung: Fraunhofer-Gesellschaft (18 Monate).

 

1996-97 Frauen in der Wissenschaft. Finanzierung: Hans-Böckler-Stiftung (10 Monate).

 

1995-96 Berufliche Werdegänge von Wissenschaftlerinnen in der Max-Planck-Gesellschaft. Finanzierung: Max-Planck-Gesellschaft (18 Monate).

 

1995-96 Teilzeitarbeit in Führungspositionen. Finanzierung: Stadt München (16 Monate).

 

1995 Erstellung von Beschreibungshilfen für die Stadt München. Finanzierung: Stadt München (9 Monate).

 

1993-94 Untersuchungen zur Nutzung und Zufriedenheit mit der gleitenden Arbeitszeit der Stadt München. Finanzierung: Stadt München (12 Monate).

 

1991-95 International Study of Leadership and Mobility in Symphony Orchestras. Finanzierung: Harvard Business School und Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (36 Monate).

 

 

Schwerpunkt: Sozialpolitik

 

1996-98 Sozialbericht des Freistaates Bayern. Bearbeitung der empirischen Teile „Frauen, Kinder, Alleinerziehende und kinderreiche Familien“, „Bildung und Armut“ und des konzeptionellen Teils „Der Lebenslagenansatz: Darstellung und sozialpolitische Relevanz“. Finanzierung: Freistaat Bayern (24 Monate).

 

 

Schwerpunkt: Mediale Umsetzung soziologischer Lehrinhalte

 

1995-97 Interaktives Lehrprogramm zu Methoden der empirischen Sozialforschung. Finanzierung: Ludwig-Maximilians-Universität und Universitätsgesellschaft München (24 Monate).

 

1991 Erstellung des Videofilmes „Lebenslauf und Sozialpolitik“. Finanzierung: Max-Planck-Gesellschaft.

 

 

Schwerpunkt: Soziologie des Lebensverlaufs, Familiensoziologie, internationaler Vergleich

 

1999-02 Gemeinsam leben, getrennt wirtschaften? Chancen und Grenzen der Individualisierung in Paarbeziehungen. Finanzierung: DFG im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 536 „Refle-xive Modernisierung“ (36 Monate).

 

1993-94 Individualisierung und die Erhebung sozialer Ungleichheit: Methodenentwicklung für den ALLBUS 1994. Zusammen mit Ulrich Beck. Finanzierung: DFG (12 Monate).

 

 

Schwerpunkt: Bildungssoziologie

 

1999- Zur Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Soziologie. Finanzierung: Deutsche Gesellschaft für Soziologie (12 Monate)

 

 

 

 

 

 

Lehre

 

1992- Vorlesungen an der Ludwig-Maximilians-Universität München:

 

Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung (mehrfach)

Sozialstrukturanalyse (mehrfach)

Soziologie des Lebensverlaufs (mehrfach)

Soziale Ungleichheit

Bildungssoziologie

 

Seminare an der Ludwig-Maximilians-Universität München:

 

Die Klassiker und die Frauen

Moderne soziologische Klassiker

Soziologie des Geldes (Zur Rezeptionsgeschichte von Daniel Goldhagens

„Hitlers Willing Executioners“)

Theories of Class Analysis

 

Herkunft und Bildung

Bildung und Beschäftigung

Bildungspolitik

Intelligenz und soziale Ungleichheit

 

 

Soziale Ungleichheit

Arithmetik sozialer Beziehungen

Arbeitszeit und Familienzeit

Flexibilisierung der Arbeitszeit

Doing Couple – Handling Money

 

Sozialpolitik im internationalen Vergleich

Lebensverlauf und Sozialpolitik

Sozialpolitik

 

Organisationstheorien (mehrfach)

Frauen in Organisationen

Frauen in Arbeitsmärkten und Organisationen

 

Forschungsdesigns und Forschungspraxis (mehrfach)

Quantitative Analyseverfahren

 

Diplomanden- und Doktorandenkolloquium (regelmäßig)

Einrichtung eines Tutorenprogrammes in der Methodenausbildung

 

1994-95 Lecturer am German and American Young Scholars‘ Institute, Cambridge, MA, USA und Bremen.

 

1992 Seminar: Organizational Behavior, Harvard Business School, Cambridge, MA, USA.

 

1987-89 Teaching Assistant für Aage B. Sørensen: Methods of Quantitative Sociological Research, Universität Harvard, Cambridge, MA, USA und für Michael Aiken: Comparative Urban Structures, Universität Wisconsin, WI, USA.

 

Bibliographie

Bücher

 

2001 (Hrsg.), Verhandlungen des 30. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Köln 2000. Gute Gesellschaft? Zur Konstruktion sozialer Ordnungen, Opladen: Leske + Budrich.

 

2000 (zusammen mit Wolfgang Ludwig-Mayerhofer) (Hrsg.), Soziologie des Sozialstaates. Gesell-schaftliche Grundlagen, historische Zusammenhänge und aktuelle Entwicklungstendenzen, Weinheim/München: Juventa.

 

1994 Lebensverlauf und Sozialpolitik. Die Ungleichheit zwischen Mann und Frau und ihr öffentli-cher Ertrag, Frankfurt/New York: Campus.

 

1991 (zusammen mit Karl Ulrich Mayer und Johannes Huinink) (Hrsg.), Vom Regen in die Traufe: Frauen zwischen Beruf und Familie, Frankfurt/New York: Campus.

 

1989 Career Mobility Dynamics. A Comparative Analysis of the United States, Norway, and West Germany, Berlin: Edition Sigma.

 

1983 (zusammen mit Peter Schmidt und Bernd Wegener) ZUMA-Handbuch sozialwissenschaftlicher Skalen, Bonn: Informationszentrum Sozialwissenschaften, 2 Bde..

 

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Letzte Änderung: 15.01.2006