Chris Dercon
Chris Dercon

Direktor
Haus der Kunst, München

25.11.2004, Post Iconic Turn. Advantages of Neglect
30.06.2003, Video Art, Sense Perception and Human Experience
01.01.2005, Slow motion - die neue Langsamkeit der Bilder

Curriculum vitae

Chris Dercon wurde 1958 in Lier, Belgien, geboren und studierte von 1976 bis 1982 in Amsterdam und Leiden Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften und Filmtheorie. Es folgten Stationen beim belgischen Rundfunk und Fernsehen, wo er seit 1982 als freier Mitarbeiter für Kunst und Kultur tätig war, sowie beim Hoger Instituut voor Beeldende Kunsten, Brüssel, wo er von 1983-88 als Dozent die Fachbereiche Video und Kino betreute. 1988 wechselte Dercon als Programmdirektor ans Institute of Contemporary Art P.S. 1 nach New York. 1990 wurde er Direktor des Witte de With, Zentrum für zeitgenössische Kunst, Rotterdam. 1996 realisierte er die Ausstellung Face à l´Histoire (1980 –1996) für das Centre Georges Pompidou in Paris. Seit 1996 ist Chris Dercon Direktor am Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, wo er nicht nur den Bau eines neuen Museumsflügels realisierte, sondern neben zahlreichen, wichtigen Neuerwerbungen für die Sammlung auch so viel beachtete Ausstellungen wie Ansichtssachen mit Hans Haacke (1996) oder Hieronymus Bosch (2001) möglich machte. Seit 2003 ist Dercon Direktor am Haus der Kunst in München.




Letzte Änderung: 15.01.2006