31.05.2009, Stefan Heidenreich

Hier 700, dort 2000 Fotos, die nicht veröffentlicht werden. Wir wissen nur, dass es die Bilder gibt. Und wir kennen die Orte, an denen sie entstanden. Hier Berlusconis Villa auf Sardinien. Dort einige US-Militärgefängnisse, wie das berüchtigte Abu Ghraib in Bagdad. Aber es gibt die Bilder nicht zu sehen, sondern nur Beschreibungen der Szenerien, die kaum unterschiedlicher sein könnten.

 

22.12.2005



Bilder befinden sich bei den jüngsten Entwicklungen des Netzes in einer zwiespältigen Position. Einesteils gewinnen sie durch Seiten wie Flickr eine ganz neue Verbreitung. Andererseits stehen sie der Verknüpfung von Datenströmen, die das neue Netz ausmacht, abweisend gegenüber. Denn zunächst sind Bilder vereinzelte Elemente. Sie bieten kaum Ansatzpunkte für Verknüpfungen. Buchstaben, Wörter und Zahlen lassen sich semantisch erfassen. Die Bilder dagegen verschwinden hinter der sogenannten 'semantischen Lücke'.

20.07.2005, Stefan Heidenreich

Ein Interview mit Matthias Bruhn, Angela Fischel und Margarete Pratschke

SH: Das Technische Bild - was ist damit gemeint? Was erforscht das Projekt?

MB: Der Titel der Arbeitsgruppe definiert das Ziel. Wir arbeiten über die Geschichte, Ästhetik und formale Struktur der technischen Bilder. Es geht darum, entsprechende Zeugnisse und Objekte zu sammeln, zu sichten, zu benennen, zu identifizieren und zu klassifizieren. Und darum, eine Forschungsdatenbank zu bauen, mit ihrer Hilfe die treffenden Begriffe zu finden und zur Diskussion zu stellen.

01.02.2005, Stefan Heidenreich

Dass Bilder einen Ort haben, galt lange Zeit als bedeutungslos. Die kommenden technischen Innovationen könnten das ändern. Genügend Projekte im Internet eilen dieser Veränderung voraus.

17.01.2005, Arata Isozaki
 Re-calling DEMIURGOS

Re-calling DEMIURGOS

Iconic Turn Lecture, 17.01.2005

16.11.2004, Martin Heidegger

Wenn wir uns auf die Neuzeit besinnen, fragen wir nach dem neuzeitlichen Weltbild. Wir kennzeichnen dieses durch eine Abhebung gegen das mittelalterliche und das antike Weltbild. Doch warum fragen wir bei der Auslegung eines geschichtlichen Zeitalters nach dem Weltbild?

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