Das Programm

Vom Sommersemester 2002 bis zum Wintersemester 2004/05 fand an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität in Erinnerung an den verstorbenen Felix Burda-Stengel die Vorlesungsreihe "Iconic Turn - das neue Bild der Welt" statt. Der erste Teil der Reihe wurde 2004 in Buchform veröffentlicht und ist beim DuMont Verlag erhältlich.
Iconic Turn / Felix Burda Memorial Lectures:
Iconic Turn / Felix Burda Memorial Workshops:
| Die Vorlesungen im Sommersemester 2002: | |
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Prof. Dr. Wolf Singer (Referent) Direktor, Max Planck Institut für Hirnforschung, Frankfurt am Main 06.06.2005, 19:00 Uhr Aula, Ludwig-Maximilians-Universität, München |
Vom Bild zur Wahrnehmung Unser Gehirn bestimmt, wie uns die Welt erscheint; unsere Weltbilder sind Konstrukte. Diese Erkenntnis bleibt der Alltagserfahrung verborgen, da gesunde Gehirne die Welt auf ähnliche Weise interpretieren, wird jedoch durch eindrucksvolle Korrelationen zwischen veränderter Wahrnehmung und gestörten F |
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Prof. Dr. Friedrich Kittler (Referent) Professor für Mediengeschichte, Institut für Kulturwissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin 11.07.2002, 19:00 Uhr AUDIMAX, Ludwig-Maximilians-Universität, München |
Das berechnete Bild Zunächst erfolgt eine kurze historische Einführung. Im Anschluß: Geometrisch konstruierte Bilder, einschließlich Albertis Linearperspektive, erfüllen den Begriff errechneter Bilder nicht, sondern erst Bilder, wie sie seit den Brüdern Weber (1836) aus der Lösung von Gleichungssystemen hervorgehen. A |
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Prof. Dr. Horst Bredekamp (Referent) Kunsthistoriker, Humboldt-Universität zu Berlin 04.07.2002, 19:00 Uhr Aula, Ludwig-Maximilians-Universität, München |
Kunstgeschichte als historische Bildwissenschaft Seit ihrer Gründung hat die Kunstgeschichte keinesfalls auf Bereiche der "Hochkunst" beschränkt. Die um 1900 vor allem in Wien, München und Hamburg ausgebildeten Methoden haben der Kunstgeschichte als einer umfassenden historischen Bildwissenschaft ein bis heute tragfähiges Fundament gegeben. Di |
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Prof. Dr. Reinhard Brandt (Referent) Professor für Philosophie, Philipps-Universität Marburg 20.06.2002, 19:00 Uhr Aula, Ludwig-Maximilians-Universität, München |
Von der Wahrnehmung zum Bild Der Bildbegriff sollte, um praktikabel zu sein, durch folgende Merkmale festgelegt werden. Erstens sind statische oder bewegte Bilder optische - und damit anthropologisch bedingte - Phänomene. Sie können als solche weder in andere Sinnesbereiche transponiert werden (Bilder lassen sich nicht hören od |
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Norman Foster (Referent) Architekt, Foster and Partners - architects and designers, London 13.06.2002, 19:00 Uhr Aula, Ludwig-Maximilians-Universität, München |
Stadterneuerung Stadterneuerung bedeutet das Bemühen um eine bessere Lebensqualität mit Hilfe gestalterischer Maßnahmen, denn Gestaltungsqualität und Lebensqualität sind miteinander verbunden. Die bauliche Umgebung, das, was wir sehen und fühlen, eben das, was uns umgibt, ist die Folge bewusster gestaltungspolitisc |
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Prof. Dr. Wolf Singer (Referent) Direktor, Max Planck Institut für Hirnforschung, Frankfurt am Main 06.06.2002, 19:00 Uhr Aula, Ludwig-Maximilians-Universität, München |
Von der Wahrnehmung zum Bild |
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Prof. Dr. Peter Sloterdijk (Referent) Professor für Philosophie und Ästhetik, Staatliche Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe 16.05.2002, 19:00 Uhr Aula, Ludwig-Maximilians-Universität, München |
Bilder der Gewalt - Gewalt der Bilder Typen der Gewalt Um Gewalterscheinungen in unserer modernen Gesellschaft zu erklären, müsse man laut Peter Sloterdijk zwei grundlegende Typen von Gewalt unterscheiden: Zum einen die innerfamiliäre Gewalt, die zu enthemmender, generationenübergreifender Eskalation führe. Schon in den antiken |
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Prof. Dr. Bazon Brock (Referent) Professor für Ästhetik, Bergische Universität - Gesamthochschule Wuppertal 07.05.2002, 19:00 Uhr Aula, Ludwig-Maximilians-Universität, München |
Imaging als Einheit von Künsten und Wissenschaften Den Beginn der Moderne im 15. Jahrhundert bezeichnet eine damalige Kampagne, die behauptete, wesentlichen Erkenntnisfortschritt erziele man nicht durch gelehrte Textkonstrukte, sondern durch Bildgebung, wie sie die bildenden Künstler mit Visualisierungen, Modellbau, zentralperspektivischem Bildraum |
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Prof. Dr. Hans Belting (Referent) Professor emeritus für Kunstwissenschaft und Medientheorie, 25.04.2002, 00:00 Uhr Aula, Ludwig-Maximilians-Universität, München |
Echte Bilder und falsche Körper - Irrtümer über die Zukunft des Menschen Die Gentechnologie, die in der Zukunft den Körper bedroht, ist eine neue Variante der Sehnsucht nach maschinenhaft perfekten Körpern, aber ihre Bedrohung liegt darin, daß sie Bilder zu Körpern machen und damit die Differenz zwischen dem Bild und jenem, wovon es ein Bild ist, aufheben will. Die ideol |
Letzte Änderung: 17.01.2006


