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Das Feste und das Flüchtige.
Wie die Bilder das Selbstverständnis der Gesellschaft im römischen Kaiserreich modellierten


Referent: Prof. Dr. Paul Zanker
Moderator: Prof. Dr. Ulrich Raulff

Datum: 20.01.2005
Uhrzeit: 19:00

Ort: Audimax, Ludwig-Maximilians-Universität München

Beim Übergang von der Republik zur Kaiserherrschaft bildete sich in Rom ein neuartiges Bildersystem aus. Es umfasste die politischen Bilder im öffentlichen Raum ebenso wie die vielen mythologischen Allegorien von Lebensfreude und Glück im Haus und am Grab. Man kann diese Bilderwelt als ein allgemein akzeptiertes und über dreihundert Jahre hin stabiles System beschreiben. Welche Bedürfnisse befriedigten diese von den Bürgern offenbar weitgehend verinnerlichten Bilder, welchen Wertvorstellungen im Kopf entsprachen die Bilder an der Wand? Und welche Fragen ergeben sich, wenn man aus einer so weiten Ferne auf die verwirrende und flüchtige Bilderwelt zu blicken versucht, von der wir umgeben sind.




Letzte Änderung 17.01.2006