In Neuguinea gibt es Papua-Kulturen, die erstaunliche Bildwerke hervorbringen. Angehörige benachbarter Kulturen kennen solche Bildwerke nicht, schmücken ihre Körper jedoch mit auffälligen Dekorationen. Warum ist das so? Der Humanethologe Wulf Schiefenhövel findet dafür zwei Gründe: religiöse Motivation und soziale Attraktivität.

01.01.2005, Chris Dercon

Mit der Beschleunigung des Alltags ist die Lust an der Langsamkeit zurückgekehrt. Künstler, Filmemacher, Architekten und Designer setzten in ihren Werken immer mehr auf slow motion.

22.12.2004, Luca Giuliani

Was können Bilder und was leisten Texte? Weil Worte nacheinander gelesen und Bilder auf einen Blick erfasst werden, gab der Dichter Gotthold Ephraim Lessing der Literatur gegenüber der bildenden Kunst den Vorrang. Der Archäologe Luca Giuliani meint, dass sich keine dieser Thesen halten lässt.

20.12.2004, Eric R. Kandel
 Radical Reductionism in Art and Science

Radical Reductionism in Art and Science

Iconic Turn Lecture, 20.12.2004

Bilder wollen geküsst werden, denn sie haben ihr eigenes Begehren. Der Erfinder des Pictorial Turn, W.T.J. Mitchell spricht in einem Interview über Lacan und die Frage, was Bilder wollen.

16.11.2004, Wolf Singer

Die neuronale Entsprechung dessen, was wir als Bild wahrnehmen, und damit auch das Substrat unserer inneren Bilder und Vorstellungen, könnte ein weit verteiltes, dynamisches raum- zeitliches Erregungsmuster sein, an dem jeweils sehr viele Neuronen teilhaben, die über viele Hirnrindenareale verteilt sind.

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