15.01.2006



Was haben der Isenheimer Altar, der „Triumph des Willens“ und „America’s Army“ gemeinsam? Es sind Bilder, die Emotionen auslösen. Grund genug, den Altar von Grünewald, den Film von Leni Riefenstahl und das im Auftrag der US-Armee entwickelte Computerspiel zu den Untersuchungsgegenständen eines Sammelbands über „mediale Emotionen“ zu machen. Wie Bilder Gefühle von Angst, Freude, Heiterkeit oder Aufregung auslösen, ist das Thema, dem sich das von Oliver Grau und Andreas Keil herausgegebenen Buch von verschiedenen Seiten und Disziplinen her annähert.

"Der Papst ist tot, es lebe der Papst" - so könnte das Motto der Papst-Exequien lauten, was so viel heißen würde wie "der Papst ist tot, doch das Papsttum stirbt nie". Um die Unterbrechung der Kontinuität nach dem Tod des Papstes zu kaschieren, erfand die Kirche eine ganz spezielle Bestattungssymbolik.

20.01.2005, Paul Zanker
 Das Feste und das Flüchtige.
Wie die Bilder das Selbstverständnis der Gesellschaft im römischen Kaiserreich modellierten

Das Feste und das Flüchtige

Wie die Bilder das Selbstverständnis der Gesellschaft im römischen Kaiserreich modellierten

Iconic Turn Lecture, 20.01.2005

16.11.2004, Jan Assmann

Die griechischen Theorien über die ägyptische Schriftkultur waren keine bloßen Missverständnisse und Gedankenspiele. Die ägyptische Schriftkultur hat in der Tat in der Zeit, zu der die Griechen ihr begegneten, einen iconic turn vollzogen, der in einen Bereich jenseits der Sprache vorstößt.

15.11.2004, Hubert Burda

In den vergangenen Jahren hat sich in dem traditionsreichen Fach Kunstgeschichte

viel verändert. Ein Blick in die Vorlesungs- verzeichnisse deutschsprachiger Universitäten zeigt, dass man die splendid isolation, in der sich die Kunstgeschichte einmal ausschließlich mit der Kunst befasst hat, verlassen hat.

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